Computersüchtiger bedrohte eigene Familie mit dem Tod – Zum Entzug verurteilt

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Der Computer und die Verbindung mit dem Internet sind im Alltag der Menschen angekommen. Für viele gehört der PC oder Laptop einfach zum Leben, ebenso wie das regelmäßige surfen. Doch schnell kann aus dem Vergnügen eine Sucht werden, warnte kürzlich auch der Weiße Ring. (telespiegel-News vom 17.03.2010) Computer- und Internetsüchtige sind dann ebenso abhängig wie andere Süchtige von ihrer Droge. Ein 18-Jähriger aus dem mittelhessischen Grünberg war derart wütend über das von seiner Familie erteilte Computerverbot, dass er mit einem Messer auf seine Mutter und seinen Bruder losging. Der junge Mann wollte an den Laptop der Mutter gelangen. Er würgte die Frau und bedrohte sie mit dem Tod. Es habe Streit um das ständige Computerspielen gegeben und dann sei die Situation eskaliert, berichtet Bild.de.

Der 18-Jährige, der an einer Persönlichkeitsstörung leidet, räumte ein, zu diesem Zeitpunkt computersüchtig gewesen zu sein. Das Landgericht Gießen verurteilte ihn unter anderem zu einer 14-monatigen Bewährungsstrafe und es verhängte ein Computerverbot. Erst vor wenigen Tagen musste sich das Landgericht Gießen mit einem Fall befassen, in dem eine 19-jähriger Computersüchtiger seine ältere Schwester erstochen hatte, weil sie ihm am Vortag seinen Laptop abgenommen hatte.

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