Neuer Call by Call Anbieter – Easybell verspricht langfristige Preisgarantien

Call by Call Anbieter 010010 Easybell

Mit der neuen, alten Call by Call Vorwahl 010010 startet Easybell heute ein verbraucherfreundliches Tarifkonzept. Bisher hatte die Vorwahl 010010 ein Nischendasein geführt, denn das Angebot war nur in rund 250 Vorwahlbereichen verfügbar. Ab sofort geht die Easybell GmbH aus Potsdam bundesweit an den Start, lediglich Ortsgespräche werden weiterhin nur sehr eingeschränkt angeboten.

Der Markt im Bereich der Vorvorwahlnummern ist im Regelfall alles andere als verbraucherfreundlich, denn ein Großteil der Anbieter arbeitet mit Lockangeboten. Für eine kurze Zeit werden teilweise Preise unter dem eigenen Einkaufspreis angeboten, die dann nach kurzer Zeit auf ein Vielfaches Preisniveau angehoben werden. So mancher Kunde hat dadurch schon eine hohe Telefonrechnung erhalten.

Easybell will diesem Markttrend entgegen wirken. Eine kostenfreie Tarifansage sorgt für Kostentransparenz zu Beginn des Gespräches. Aktuell werden zusätzlich Preisgarantien ausgesprochen. So kosten bis zum 30. Juli 2010 Ferngespräche rund um die Uhr, auch am Wochenende 1,59 Cent pro Minute. Für Verbindungen in alle deutschen Mobilfunknetze fallen für den Anrufer lediglich 7,9 Cent pro Minute an. Für Auslandstarife gibt Easybell die Preisgarantie, dass bis einschließlich 30. September 2010 der Minutenpreis nie höher als 9,8 Cent liegen wird. Jedoch gibt es dabei eine Einschränkung, denn Länder wie Weißrussland sind gar nicht über die 010010 erreichbar, in andere Länder wie z.B. in Kamerun ist nur ein Festnetztelefonat möglich.

Auf Nachfrage der telespiegel Redaktion erklärte der Geschäftsführer Lars Urban, dass man mit der Vorwahl 010010 eine Marke schaffen möchte, die nicht mit laufenden Preissprüngen auffallen wird, sondern den Kunden primär Sicherheit durch stabile Preise gibt.

Die Gesetzeslage in Deutschland lässt den Call by Call Anbietern in der Preisgestaltung und der Häufigkeit der Preisänderung ziemlich freie Hand. Verbraucherschützer fordern bereits seit längeren eine verbindliche Pflichtpreisansage zu Beginn aller Gespräche. Denn in der Vergangenheit gab es mehrfach Fälle, in denen Anbieter die Ansage abschalteten und gleichzeitig die Preise deutlich erhöhten. Der Anbieter 01056 lockte so im vergangenen Jahr viele Kunden in eine Preisfalle

Update 31.12.2014

Das Call by Call Angebot der 010010 wurde zum 31. Dezember 2014 wieder eingestellt
Weitere Informationen
Telekom Tarife
Telefonanschluss Vergleich
Vorwahlverzeichnis

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


drei × 5 =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Kryptowährung: Bitcoin – enorme Wertschwankungen durch Corona-Pandemie

Kryptowährung: Bitcoin

enorme Wertschwankungen durch Corona-Pandemie

Digitale Währung wird auch bei Privatpersonen immer beliebter. Der Bitcoin ist die größte Kryptowährung und wird weltweit von hunderten Millionen Menschen genutzt, da er bereits vielerorts eingesetzt werden kann. Die enormen Wertschwankungen können jedoch neben großen Gewinnen auch zu großen Verlusten führen. […]

Neues TKG tritt in Kraft – ab morgen erhalten Verbraucher mehr Rechte

Neues TKG tritt in Kraft

Ab morgen erhalten Verbraucher mehr Rechte

Das neue Telekommunikationsgesetz tritt morgen in Kraft und bringt zahlreiche neue Regelungen, die den Verbraucherschutz stärken. In Zukunft hat der Kunde beispielsweise mehr Rechte, wenn seine Internetgeschwindigkeit deutlich zu langsam ist. Auch bezüglich des Kündigungsrechts gibt es Änderungen. […]

EuGH-Urteil – E-Mail Werbung nur mit Zustimmung des Nutzers

EuGH-Urteil

E-Mail Werbung nur mit Zustimmung des Nutzers

Der Europäische Gerichtshof hat festgelegt, dass Werbeanzeigen, die zwischen E-Mails im Posteingang geschaltet werden, nur dann zulässig sind, wenn zuvor eine ausdrückliche Zustimmung des Nutzers eingeholt wurde. Fehlt diese Einwilligung kann die Inbox-Werbung als „unerwünschtes Ansprechen“ eingestuft werden. […]

Digital Markets Act – EU begrenzt die Marktmacht von Online-Riesen

Digital Markets Act

EU begrenzt die Marktmacht von Online-Riesen

Mit dem Digital Markets Act will die EU die Marktmacht von Online-Giganten wie Facebook, Amazon, Google und Co. begrenzen. Hierdurch sollen zum einen die Verbraucherrechte gestärkt und zum anderen ein einheitlicher Rechtsrahmen für Online-Händler geschaffen werden. […]