Veränderung im Telefonieverhalten – Mehr Mobilfunk und weniger klassisches Festnetz

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Der Branchenverband Bitkom wertete Angaben der Bundesnetzagentur und eigene Schätzungen aus und stellte fest, dass sich die Nutzung der unterschiedlichen Telefonietechniken in Deutschland verschiebt. Demnach wurden in dem letzten Jahr 191 Milliarden abgehende Gesprächsminuten aus dem Festnetz generiert. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent. Etwa ein Drittel der Gesprächszeit wird über das Festnetz telefoniert. Doch verzichten bereits jetzt 12 Prozent der deutschen Haushalte komplett auf einen Festnetzanschluss und telefonieren ausschließlich mit ihren Mobiltelefon. Insgesamt stieg der Anteil der Telefonieminuten aus den deutschen Mobilfunknetzen zwischen 2009 und 2010 um etwa 10 Prozent.

Durchschnittlich telefonierte jeder Bundesbürger im letzten Jahr etwa 60 Stunden, rund 39 Stunden davon mit einem Festnetztelefon. Dazu gehören immer mehr IP-basierte Telefonanschlüsse, denn der Anteil der analogen und ISDN-Telefonanschlüsse sinkt. Zwischen 2009 und 2010 stieg der Anteil der Gesprächsminuten über die IP-Telefonie von 18 auf 20 Prozent und eine weitere Steigerung wird erwartet. Besonders beliebt sind laut Bitkom bei den deutschen Kunden Produktbundles aus einem DSL-Anschluss und einem IP-basierten Telefonanschluss. Solch ein Angebot wird bereits von rund der Hälfte der Festnetzkunden genutzt.

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