Zweischneidiges Schwert – EU-Agentur für Internetsicherheit über Cloud-Computing

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Wenn die Rechenleistung und der Speicherplatz außerhalb der eigenen Infrastruktur in dem Internet genutzt wird, ist das Cloud-Computing. Beispielsweise können Unternehmen ihre Mitarbeiter lediglich mit Computern ausrüsten, die Zugang zu den Diensten in der Cloud, der „(Daten-)Wolke„ haben. Programme und Speicherressourcen stellen die Anbieter über das Internet bereit, ebenso wie die Rechenleitung. Die bisherigen Prozesse werden ausgelagert. Das hat Vor- und Nachteile, stellte auch die EU-Agentur für Internetsicherheit Enisa in ihrem Bericht zum Thema Cloud-Computing fest. Die Datenanhäufung durch Cloud-Computing sei aus der Sicherheitsperspektive ein „zweischneidiges Schwert„, heißt es darin.

Einerseits können die Kosten der Infrastruktur auf zahlreiche Kunden verteilt werden, andererseits wären bei einem Ausfall aber auch ebenso viele Kunden betroffen. Allerdings sei die Abwehr von Störungen durch beispielsweise Naturkatastrophe oder Cyberangriffe, die mit herkömmlichen Mitteln durch den Einzelnutzer nicht so gut gehandhabt werden können, besser möglich.

Wegen der zunehmenden Verwendung in sensiblen Bereichen gebe es aber Bedenken. Man rechnet mit zunehmender Anwendung durch Unternehmen in Finanz-, Gesundheits- und Versicherungswesen. Bei einem erfolgreichen Cyberangriff wären diese Daten gefährdet und damit viele Organisationen und Bürger auf einmal betroffen. Die Enisa rät Unternehmen mit sensiblen Daten, auf den Standort des Cloud-Dienstes zu achten. Speicherstandorte, in denen Daten nicht mehr der EU-Gesetzgebung unterlägen, seien kritisch zu sehen.

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