HD-Voice – besser telefonieren im GSM-Netz der Telekom

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Die Telekom hat HD-Voice punktuell im GSM-Netz implementiert. Damit können sich Mobilfunkkunden auf eine bessere Sprachqualität freuen. Denn der Marktführer möchte das Angebot flächendeckend ausdehnen. Das hat ein Sprecher gegenüber Medien angekündigt. Bisher ist HD-Voice nur im UMTS-Netz sowie bei IP-Anschlüssen im Festnetz verfügbar gewesen.

Was ist HD-Voice?

Unter dem begriff HD-Voice versteht man eine Technik, die eine sehr gute Sprachqualität beinhaltet. Ein technischer Codec (kurz: Standard) sorgt dafür, dass anders als bei normalen Telefonaten ein deutlich größerer Frequenzbereich genutzt wird. Dieser Codec G.722 kann Töne im Frequenzbereich zwischen 50 und 7.000 übertragen und ist somit deutlich leistungsstärker als die Codecs herkömmlicher Telefonverbindungen. Das bedeutet für den Nutzer: Die Stimmen werden nur noch mit geringen Einbußen übertragen, die Telefonate klingen deutlich rauschfreier, natürlicher und verständlicher.

Was ist für HD-Voice erforderlich?

Um HD-Voice genießen zu können, ist ein modernes Smartphone erforderlich. Die meisten Geräte unterstützen den Standard, allerdings können exotische Firmwareversionen (z. B. bei Android-Geräten) technische Voreinstellungen eine Sprachübertragung in HD blockieren. Grundsätzlich sind Geräte ab bspw. iPhone 5 oder Samsung Galaxy S3 für die Technik geeignet. Auch vom Festnetz aus können Nutzer via HD-Voice telefonieren, wenn sie über einen modernen IP-Anschluss verfügen und ihr Telefon sowie das Modem den Standard unterstützen.

HD-Voice ist aber auch dann nur verfügbar, wenn die beteiligten Nutzer sowie die Netze die Technik unterstützen. Telefoniert beispielsweise ein Teilnehmer von einem ISDN-Anschluss aus, kann kein HD-Voice genutzt werden. Gleiches gilt zwischen Mobilfunknetzen verschiedener Anbieter. Zwar haben Vodafone und O2/E-Plus ebenfalls im UMTS-Netz HD-Voice installiert, es fehlen aber Gateways zwischen den Netzen, die entsprechende Impulse von einem Netz in das andere übertragen können. Das betrifft insbesondere Schnittstellen zwischen Mobilfunk- und Festnetz. Innerhalb der jeweiligen Netze ist die qualitativ gute Sprachübertragung schon jetzt möglich.

Telekomkunden erhalten die neue Technik automatisch. Sobald HD-Voice im regionalen Netz freigeschaltet ist, können sie die Technik mit geeigneten Geräten ohne Aufpreis nutzen. Das funktioniert zukünftig auch zwischen den Mobilfunkstandards GSM und UMTS sowie vom, ins und innerhalb des Festnetzes, sofern ein IP-Anschluss vorhanden ist.

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