WhatsApp – Erneute Sicherheitslücke bei dem beliebten Messenger-Dienst

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Ein anonymer Nutzer mit dem Namen „Awakened“ entdeckte bei dem beliebten Messenger-Dienst WhatsApp eine schwere Sicherheitslücke. Cyber-Kriminellen ist es möglich, durch diese Sicherheitslücke auf das Smartphone der Betroffenen zuzugreifen und unter anderem Schädlinge auf dem Gerät zu platzieren.

Um welche Sicherheitslücke handelt es sich?

Die Sicherheitslücke trägt die technische Bezeichnung CVE-2019-11932. Anders, als bei anderen Fällen, versteckt sich die Gefahr durch die Sicherheitslücke nicht hinter einem Link, der zunächst angeklickt werden muss. CVE-2019-11932 verbirgt sich hinter einem GIF. Als GIF werden die animierten Bilddateien bezeichnet, die über den Messenger-Dienst versendet werden können. Den Cyber-Kriminellen ist es gelungen ein schadhaftes WhatsApp-GIF auf zahlreichen Android-Smartphones einzuschleusen. Das GIF, das durch einen Kontakt gesendet wird, ermöglicht zum Beispiel den Zugriff auf Fotos, Videos und Chatverläufe. Nach seiner Entdeckung informierte der Nutzer „Awakened“ vor wenigen Tagen umgehend den Facebook-Konzern, um auf die schwere Sicherheitslücke hinzuweisen.

Welche WhatsApp-Nutzer sind betroffen?

Die Sicherheitslücke stellt für Millionen WhatsApp-Nutzer eine Gefahr dar. Betroffen sind Nutzer, welche die Version 2.19.243 des Messenger-Dienstes auf ihrem Android-Smartphone installiert haben. Diese Version von WhatsApp weist einen Programmfehler mit einer erheblichen Schwachstelle auf, die es ermöglicht, dass gefährliche Dateien auf das Gerät gelangen können. Apple-Geräte sind von der schweren Sicherheitslücke hingegen nicht betroffen.

Welche Maßnahmen können gegen die Sicherheitslücke ergriffen werden?

Wer die Funktion des automatischen App-Updates deaktiviert hat, sollte sofort handeln und WhatsApp updaten. Der Messenger-Dienst hat mittlerweile das Update 2.19.244 für Android veröffentlicht, das die Sicherheitslücke schließt. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte jeder Android-Nutzer dieses Update sofort durchführen und sich somit vor dem Einschleusen von Schädlingen via GIF-Dateien zu schützen.

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