Push to Talk von T-Mobile – Das Mobiltelefon wird zum Walkie-Talkie

Push to Talk von T-Mobile - Das Mobiltelefon wird zum Walkie-Talkie

Praktisch ist es, und es ist oft günstiger als eine ständige Telefonverbindung. Ähnlich wie bei einem Funkgerät drückt der Nutzer eine Taste an dem Handy, um eine Sprachnachricht an einen oder mehrere Empfänger zu senden, vorausgesetzt, die Gesprächspartner verfügen über entsprechende Mobilfunkgeräte. Hören können die Nachricht nur die ausgewählten Empfänger und nachdem die Nachricht gesendet wurde, ist auf die selbe Art eine Antwort möglich.
Dieser Dienst erinnert stark an die Kommunikation mit dem altbekannten Funkgerät, jedoch werden die Nachrichten nicht über die Funkkanäle, sondern per GPRS übermittelt. Als erster deutscher Netzbetreiber ermöglicht T-Mobile allen seinen Kunden ab heute die Nutzung des Push to Talk, das frei übersetzt „drücke um zu sprechen„ bedeutet.

An gleichzeitig bis zu zehn Empfänger kann eine Nachricht gesendet werden. Wer das ist, wird in dem Menü des Push to Talk-fähigen Handys gespeichert. Auf dem Display des Mobiltelefons ist zu erkennen, welche der in der Gruppe festgelegten Empfänger erreichbar ist, denn um Nachrichten empfangen und senden zu können, müssen die Telefone selbstverständlich in das Mobilfunk-Netz eingebucht sein. Über den Lautsprecher des Handys erhalten alle ausgewählten Empfänger die versandte Nachricht. Sprechen kann immer nur einer, erst wenn die Nachricht verschickt wurde, ist eine Antwort möglich. Da T-Mobile diesen Dienst in seinem GPRS-Netz anbietet, ist eine Nutzung über weite Entfernungen und auch in dem Ausland möglich.

In der Einführungsphase berechnet T-Mobile seinen Kunden keine Kosten für die Nutzung von Push to Talk. Sie endet am 30. April 2005. Danach haben die Kunden die Wahl zwischen einer Tages- oder einer Monatspauschale. Pro Tag wird dann ein Euro oder pro Monat 18,- € fällig, egal wie viele Nachrichten in dieser Zeit verschickt werden. Anders ist die Abrechnung für Push to Talk-Nachrichten, die im Ausland gesendet werden. Für einen Paketpreis von vier Euro können 100 Nachrichten verschickt werden. Der Empfang der Push to Talk-Nachrichten ist kostenlos.

Weitere Informationen

Was ist GPRS?
Mit dem Handy im Ausland
Handy Vertragsverlängerung – online

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Glasfaserausbau – Hamburg übernimmt Hälfte des Netzbetreibers willy.tel

Glasfaserausbau

Hamburg übernimmt Hälfte des Netzbetreibers willy.tel

Die Stadt Hamburg will den Ausbau des Glasfasernetzes schneller vorantreiben. Hierzu ist sie jetzt eine Kooperation mit dem privaten Netzbetreiber willy.tel eingegangen. Durch die Übernahme von 49,9 Prozent des Unternehmens sollen in den nächsten Jahren zahlreiche weitere Haushalte versorgt werden. […]

Zahlungsaufforderung per SMS – Urteil: Forderungen können zulässig sein

Zahlungsaufforderung per SMS

Urteil: Forderungen können zulässig sein

Nicht jede Zahlungsaufforderung per SMS ist Spam. Das OLG Hamm hat entschieden, dass Mahnungen per SMS zulässig sein können. Dies ist dann der Fall, wenn die Forderung berechtigt ist und die Nachricht tagsüber beim Empfänger eingeht. Geklagt hatte der vzbv gegen ein Inkassounternehmen. […]

Die Brille der Zukunft - Weit mehr als nur eine Sehhilfe?

Die Brille der Zukunft

Weit mehr als nur eine Sehhilfe?

Zu vielen Zukunftsvisionen gehören auch Brillen. Was bislang nur eine praktische Sehhilfe oder ein modisches Accessoire darstellt, könnte schon bald ebenfalls mit einigen technischen Gadgets aufwarten. […]

Privater Investor schlägt zu – FRITZ!Box-Hersteller AVM ist verkauft

Privater Investor schlägt zu

FRITZ!Box-Hersteller AVM ist verkauft

Das bekannte Berliner Tech-Unternehmen AVM hat offiziell einen neuen Investor. Durch den Einstieg des europäischen Family Office Imker Capital Partners soll auch in Zukunft der Erfolg des Unternehmens gesichert werden. Die Gründer ziehen sich jedoch nicht vollständig aus der Firma zurück. […]