In der Vergangenheit beklagten sich etliche Telefonkunden über Anrufe, die sie im Auftrag der Deutschen Telekom erhalten haben. Die Festnetz-Kunden wurden von CallCenter-Mitarbeitern kontaktiert und ihnen wurde ein Wechsel in einen anderen Festnetztarif der Deutschen Telekom angeboten. Angeblich sei diese Änderung für sie von Vorteil und das Angebot könne geprüft werden, wenn sich der Kunde mit der Zusendung von Informationsmaterial einverstanden erkläre. Doch der Postbote brachte häufig statt der Broschüre gleich die Bestätigung eines Umstellungsauftrags von der Deutschen Telekom. Mit einem Dankeschön für den Auftrag wurden die Kosten für die Tarifumstellung in Rechnung gestellt. Vorwiegend wurden ältere Menschen von den beauftragten CallCentern angerufen, die damit oft überfordert waren und nicht erfassten, was ihnen angeboten wurde, teilte die Verbraucherzentrale Sachsen mit.
Diesem Vorgehen schoben die Richter des Oberlandesgerichts Köln nun einen Riegel vor. Die Verbraucherzentralen hatten gegen die Deutsche Telekom geklagt und die Richter waren, ebenso wie die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Meinung, dass Unternehmen ihre Kunden nicht ohne deren vorheriges Einverständnis anrufen und für eine Erweiterung der Geschäftsbeziehungen werben dürfen. Solche unerwünschten Werbeanrufe sind laut dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb Unternehmen ohne vorherigen Kontakt zu dem Verbraucher schon seit längerem generell verboten. Nun darf auch die Deutsche Telekom Kunden mit einem T-Net- oder ISDN-Anschluss nicht mehr ohne ihr vorheriges Einverständnis anrufen lassen, um ihnen eines ihrer Produkte anzubieten. Das Urteil wurde jetzt rechtskräftig. (Az.: 6 U 155/04)
Ein angeblich kostenloser Probemonat, ein kurzer Werbeanruf – und am Ende fast 550 Euro Schaden. Der Fall einer Kundin aus Niedersachsen zeigt, wie leicht aus einem Werbegeschenk ein jahrelang laufendes Zwangsabo werden kann. […]
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Vereine die Mailadressen ihrer Mitglieder herausgeben müssen, wenn ein Mitglied diese zur Ausübung seiner Rechte benötigt. Auch datenschutzrechtliche Einwände stehen dem nicht entgegen. […]
Gaming ist längst keine Männerdomäne mehr: Aktuelle Zahlen zeigen, dass Frauen heute fast die Hälfte aller Spieler ausmachen. Der Global Power Play Report 2025 gibt spannende Einblicke in neue Zielgruppen, veränderte Plattformen und die Gründe, warum Gaming für viele Menschen ein wichtiger Teil des Alltags geworden ist. […]
Mit dem neuen Upload-Booster beschleunigt Vodafone sein Kabel-Glasfasernetz deutlich. Möglich wird das durch DOCSIS 3.1 Low Split und neue Tarife mit mehr Upload und Download. Den Boost gibt es für Kunden ohne Aufpreis. […]
Pakete verschwinden, Verträge haken – und das Telefon klingelt ungefragt: 2025 suchen Verbraucherinnen und Verbraucher so häufig wie nie zuvor Hilfe bei der Bundesnetzagentur. Neue Zahlen zeigen, wo der Ärger wächst, wo er nachlässt – und warum der Druck auf Unternehmen steigt. […]
Meta führt bei WhatsApp einen erweiterten Sicherheitsmodus ein. Er richtet sich an Hochrisiko-User und reduziert gezielt die Angriffsflächen durch eingeschränkte Funktionen und automatische Schutzmechanismen. […]
Hinterlasse jetzt einen Kommentar