Statistisches Bundesamt – Telekommunikation war 2005 günstiger als im Vorjahr

statisches bundesamt

Zum Jahreswechsel zieht mancher nicht nur in dem privaten Bereich ein Resumé, natürlich lassen sich auch in der Wirtschaft solche Vorgänge beobachten. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat nun eine Statistik der Preise für Telekommunikation veröffentlicht. Zwar geben die Bundesbürger immer mehr für Telefon und Internet aus, doch dass liegt nicht an steigenden Preisen, sondern wohl eher an der steigenden Bereitschaft, diese angebotenen Dienste auch zu nutzen. Insgesamt sind die Kosten, die für die Nutzung von Handy, Festnetz und Internet anfallen, gesunken.

Im Jahresdurchschnitt, also im Vergleich mit dem gesamten Jahr 2005, sind die Kosten für Telekommunikation pauschal 0,9 Prozent niedriger als in dem Jahr 2004. Diese Zahl bezieht sich auf die privaten Haushalte in Deutschland. Wesentlich billiger als im Vorjahr war 2005 auch die Nutzung des Mobilfunks. Die Preise in dem Handy-Bereich sind um ganze drei Prozent gesunken. Alles im allen preiswerter wurde ebenfalls die Nutzung des Festnetzes. Die Kosten sanken insgesamt jedoch nur um 0,1 Prozent. Diese Zahl setzt sich aus der Preisminderung bei den Telefonaten aus dem Festnetz in die Mobilfunknetze (- 4,4 Prozent), in das Ausland (- 0,2 Prozent) und der dagegen teureren nationalen Ferngespräche (+ 0,3 Prozent), preislich unverändert gebliebenen nationalen Ortsgespräche und gestiegenen Anschluss- und Grundgebühren (+ 0,8 Prozent) zusammen. Auch die Nutzung des Internets wurde günstiger. Die Preise sanken im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2004 um satte 2,4 Prozent.

Weitere Informationen

Dt. Telekom – Tarife und Anschluss
Arcor – Tarife und Anschluss
Call-by-Call im Festnetz
Discount-Handytarife – Vergleich
Prepaid-Karten (Guthabenkarten) – Vergleich

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


4 − zwei =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Betrug

Router-Hacking – extreme finanzielle Schäden verhindert

Router-Hacking kann jeden treffen. Die Bundesnetzagentur als zuständige Behörde hat bereits in den ersten drei Januarwochen 2019 eine Reihe von Maßnahmen gegen konkrete Rufnummernbetreiber und Call-by-Call-Anbieter ergriff... mehr
whatsapp

WhatsApp – Verbreitung von Nachrichten wird eingeschränkt

WhatsApp wird die Weiterleitung von Nachrichten für alle User stark beschränken. Die neueste Version des beliebten Messengers erlaubt ab sofort nur noch eine Weiterleitung an maximal 5 Kontakte, statt wie bisher an bis zu 2... mehr
Phishing

Passworthack – 773 Millionen Accountdaten veröffentlicht

Eine riesige Datenmenge von 773 Millionen Zugangsdaten aus E-Mail-Adresse und Passwort - auch aus Deutschland - ist veröffentlicht worden. Alle Internetnutzer sollten ihre Accountdaten prüfen und bei Bedarf neue Passwörter... mehr
Vor den Kopf schlagen

Beschluss – Gigabit-Leitungen in Gebäuden sind zu drosseln

Die Frequenzen von Vectoring-Leitungen in Gebäuden sind nach Meinung der Bundesnetzagentur zu schützen. Dadurch müssen Glasfaseranbieter ihre leistungsstarken Leitungen jedoch drosseln. Der Bundesverband Breko protestiert ... mehr
falle

„Handyvertrags-Agenten“ – Polizei warnt vor Betrüger-Masche

Die Kriminalpolizei warnt vor der Betrüger-Masche „Handyvertrags-Agenten“. Den Opfern wird eine Provision versprochen, wenn sie einen Mobilfunkvertrag abschließen und den Tätern das Smartphone aushändigen. Tatsächlic... mehr
facebook

Facebook – Bundeskartellamt will Like-Button verbieten

Facebook erhebt massenhaft Daten über Plugins, die auf fremden Webseiten installiert sind. Das sieht das Bundeskartellamt als Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung an und fordert das Unternehmen auf, dieses zu unterlas... mehr