Xtra Pac Apple iPhone 3G – iPhone jetzt mit der T-Mobile Prepaidkarte erhältlich

Schon vor seinem Marktstart hatte das Handy von Apple einen Kultstatus erreicht. Die erste Version des iPhone war hierzulande vor rund einem Jahr eingeführt worden. (telespiegel-News vom 08.11.2007) Es war ausschließlich mit einer engen Vertragsbindung bei dem Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile erhältlich und auch das sorgte für Furore. Einige Monate später stellte Apple das iPhone 3G vor. Diese Neuauflage zeichnet sich durch einige Änderungen aus. Vor allem wurde das Manko der fehlenden UMTS-Fähigkeit (3G) behoben. (telespiegel-News vom 16.06.2008)

Das iPhone wird hierzulande mit Laufzeittarifen von T-Mobile angeboten. Zu dem Kaufpreis des Geräts kommt dadurch auch eine nicht unerhebliche monatliche Grundgebühr. Nun hat T-Mobile ein Paket aus dem iPhone und seiner Prepaidkarte geschnürt. Das Angebot ist seit heute erhältlich und wird vermutlich nur jene locken, die sich für das kultige Handy von Apple begeistern. Alle anderen werden wohl vor dem hohen Kaufpreis des Geräts und den Konditionen des Prepaidtarifs zurückschrecken.

Für einmalig 569,95 € erhalten Kunden seit heute in dem T-Mobile Shop das iPhone 3G in der 8 Gigabyte-Variante in Verbindung mit einer T-Mobile-Prepaidkarte. Auf der findet der Kunde 5,- € Startguthaben. Außerdem ist dem Paket eine Xtra-Cash-Karte beigelegt. Auf dieser `Rubbelkarte´ befinden sich noch einmal 95,- € Guthaben, die bei dem Xtra Kontoservice auf das Guthabenkonto geladen werden können.

Mit der Prepaidkarte telefoniert der Kunde in dem Tarif Xtra Nonstop. Der beinhaltet die gleichnamige Option, die monatlich 99 Cent kostet und Telefonate für 29 Cent je Verbindung in das deutsche T-Mobile-Netz und das dt. Festnetz ermöglicht. Diese Verbindung kann maximal zwei Stunden dauern. Entfällt die Option oder telefoniert der Kunde in andere nationale Telefonnetze, zahlt er 29 Cent pro Minute (Taktung 60/1). Es gibt, wie bei Prepaidkarten üblich, keine Grundgebühr, keine Mindestvertragslaufzeit und keinen Mindestumsatz.

Für die Datenübertragung ist der Datentarif web´n´walk starter voreingestellt. Damit kostet die Surfminute 9 Cent, doch abgerechnet wird im 10-Minuten-Takt. Zudem surft der Kunde nicht mit UMTS-Geschwindigkeit samt HSDPA und HSUPA, obwohl diese Datenbeschleuniger im UMTS-Netz von T-Mobile verfügbar sind, sondern mit der UMTS-Standardgeschwindigkeit von max. 384/32 kBit/s. (Diese Angaben befinden sich in den Fußnoten auf der Webseite von T-Mobile.) Weil das iPhone aber einen Schwerpunkt auf mobiles surfen legt, sind diese Konditionen für den Kunden denkbar ungünstig.

Mit den meisten anderen Prepaidkarten sind nationale Telefonate für rund 10 Cent pro Minute möglich und Datenverbindungen werden nach Volumen schon ab 24 Cent je MB abgerechnet. Weil der beinhaltete Prepaidtarif in dem Xtra-Paket also vergleichsweise ungünstig ist, wegen des hohen Anschaffungspreises des iPhones und auch, weil das Gerät erst einmal an die Prepaidkarte gebunden ist, ist das Paketangebot sicherlich für die meisten uninteressant. Zudem gibt es inzwischen viele Handys, die in Funktion und Design dem iPhone ähneln. Doch für jene, die das neue iPhone um jeden Preis besitzen möchten, aber keine lange Vertragslaufzeit haben und keine Grundgebühr zahlen möchten, ist es das neue Xtra-Bundle eine Alternative.

Weitere Informationen

Ratgeber – Handykauf und Anbieterwahl

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