Supercomputer Titan – Schnelle Rechenarbeit mit vielen Grafikprozessoren

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Seit vielen Jahrzehnten wird der technische Fortschritt auch dazu genutzt, neue Supercomputer zu bauen. Diese umfangreichen Rechner sind mit dem PC eines durchschnittlichen Nutzers kaum zu vergleichen. Sie erledigen komplexe Rechenaufgaben in relativ kurzer Zeit und stehen meist auch Forschern zur Verfügung.

In Deutschland befindet sich der zur Zeit schnellste Supercomputer in der Nähe von München auf dem Gelände des Leibniz-Rechenzentrums. „SuperMUC„ leistet 2.897 TeraFLOPS (Floating Point Operations Per Second). Wesentlich leistungsstärker ist der bisher weltweit schnellste Supercomputer „Sequoia„ in Kalifornien mit 16.324,75 TeraFLOPS. Das sind 16.324.750.000.000.000 Gleitkommaoperationen pro Sekunde.

Seit Anfang dieser Woche führt allerdings der Supercomputer Titan die Liste der weltweit schnellsten Computer an. In ihm arbeiten zu 90 Prozent NVIDIA-Grafikprozessoren (GPUs), insgesamt 18.688 Stück, und zu nur 10 Prozent herkömmliche Computer-Prozessoren (CPUs). „Titan„ leistet mehr als 20 PetaFLOPS und ist damit fast zehn Mal schneller als sein Vorgänger „Jaguar„ mit 2,3 PetaFLOPS. Außerdem verbraucht „Titan„ fünf Mal weniger Energie. Der nun weltweit schnellste Computer steht im Oak Ridge National Laboratory in dem US-Bundesstaat Tennessee. Er soll auch von Hochschulen, Labors und Unternehmen für ihre Berechnungen genutzt werden können.

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