WLAN-Verschlüsselung – Erneut gravierende Sicherheitslücke entdeckt

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Eine massive Sicherheitslücke im WLAN-Verschlüsselungsprotokoll mit dem Namen „Krack“ wurde bereits vor zwei Jahren von Sicherheitsforschern entdeckt. Nun ist erneut eine gravierende Schwachstelle gefunden worden. Die neue Sicherheitslücke trägt den Namen „Kr00k“.

Welche Folgen hat die Schwachstelle?

Durch die erhebliche Lücke in der Sicherheit ist es Cyberkriminellen möglich, übertragene Informationen auszuspionieren. Darüber hinaus ist es den Hackern sogar möglich, eigene Datenpakete einzuschleusen.

Bereits 2019 wurde begonnen die Sicherheitslücke zu schließen

Nach Aussage von Forschern der Sicherheitsfirma Eset, steckt die gravierende Schwachstelle in WLAN-Chips der Firmen Broadcom sowie Cypress. Bereits vor einem Jahr wurden erste Hinweise auf die Sicherheitslücke „Kr00k“ entdeckt. Im smarten Lautsprecher Echo von Amazon wurde eine Schwachstelle gefunden. Der Lautsprecher ist mit einem WLAN-Chip von Cypress ausgestattet. Auch in den Prozessoren von Broadcom konnte die Schwachstelle zu einem späteren Zeitpunkt nachgewiesen werden. Obwohl die Hersteller bereits Ende letzten Jahres damit begonnen haben, die Schwachstelle zu beheben, gehen die Sicherheitsforscher davon aus, dass noch Millionen Geräte ohne einen entsprechenden Sicherheitspatch betrieben werden.

Welche WLAN-Chips sind betroffen?

Das Problem sei den Chip-Produzenten bereits gemeldet worden. Weltweit sind mehrere Milliarden Geräte von „Kr00k“ betroffen. Hierzu zählen unter anderem Geräte von Amazon (Kindle, Echo), Apple (iPhone, iPad, MacBook), Google (Nexus), Samsung (Galaxy), Raspberry (Pi3), Xiaomi (Redmi) und WLAN-Router von Huawei und Asus.

Wie kann die Sicherheitslücke behoben werden?

Die Chip-Produzenten haben bereits Softwareprogramme veröffentlicht, die den Fehler beheben sollen. Auch die Hersteller der betroffenen Geräte stellen bereits Sicherheitsupdates zur Verfügung, durch die der Fehler behoben werden kann. „Alle Besitzer sollten umgehend ihre Geräte aktualisieren, sofern dies nicht automatisch erfolgte“, empfiehlt ein Sprecher von Eset.

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