Hacker-Angriff auf Yahoo – 450.000 Nutzerdaten gestohlen und veröffentlicht

Webspione

Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß. Dazwischen gibt es viele Nuancen. Das gilt auch für die Gruppen der Computerspezialisten, die sich Zugang zu fremden Netzwerken und Rechnern verschaffen. Doch im Allgemeinen können sie in zwei Typen eingeteilt werden. Es gibt jene, die sich einen persönlichen Vorteil verschaffen wollen. Zum Beispiel verkaufen sie Daten, die sie zuvor in Unternehmensnetzwerken ausspioniert haben. Andere Ambitionen als diese Personengruppe, die man Cracker nennt, haben die Hacker. Nach ihrem Angriff weisen sie das Unternehmen auf dessen Sicherheitslücke hin und möchten damit dafür sorgen, dass sie geschlossen wird. Zu letzterer Kategorie möchte sich vermutlich die Gruppe D33Ds Company gezählt wissen. Sie nutzen eine Sicherheitslücke und verschafften sich Zutritt zu dem System des Unternehmens Yahoo. Dort stahlen sie die Zugangsdaten von 450.000 Nutzerkonten. Diese Daten veröffentlichten sie später in dem Internet. Nach eigenen Angaben wollten die Hacker mit ihrer Aktion einen „Weckruf„ an das Unternehmen richten. Die Datenbank sei nicht gut abgesichert und die Daten seien unverschlüsselt gewesen. Man hoffe, die Attacke werde von Yahoo nicht als Bedrohung verstanden.

Das Unternehmen entschuldigte sich bei seinen Nutzern und versprach, die Sicherheitslücke schleunigst zu schließen. Außerdem sollen die Passwörter der betroffenen Nutzer geändert werden. Welcher der Yahoo-Dienste von der Attacke betroffen ist, gab das Unternehmen nicht offiziell bekannt. Jedoch hatte eine Sprecherin zunächst der britischen BBC mitgeteilt, es handele sich um Nutzerdaten des VoIP-Dienstes Yahoo! Voice.

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Online-Sicherheit

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