Bundesnetzagentur – Veröffentlichung der Funkloch-App Ergebnisse

Bundesnetzagentur – Veröffentlichung der Funkloch-App Ergebnisse

Von der Bundesnetzagentur wurde eine Funkloch-Karte veröffentlicht, die die bisherigen Ergebnisse der Messungen mit der Funkloch-App enthält. Die Funkloch-App wurde am 30. Oktober des letzten Jahres im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur von der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Bereits in diesem ersten Jahr wurden 160 Millionen Messpunkte durch rund 187.000 registrierte Nutzer ermittelt. Die genauen Ergebnisse der Breitbandmessung sind unter breitbandmessung.de einsehbar.

Was ist die Funkloch-App?

Mit Hilfe der Funkloch-App können Nutzer die Datenübertragungsrate messen, die ihnen in diesem Moment örtlich zur Verfügung steht. Darüber hinaus wird durch die App auch die Netzverfügbarkeit erfasst. Im App Store und im Google Play Store kann die App kostenlos heruntergeladen werden. Die verfügbare Datenübertragungsrate auf dem mobilen Endgerät kann innerhalb von wenigen Sekunden mittels der App überprüft werden. Die Messung der Daten ist dabei weder anbieter- noch technologiegebunden. Die Ergebnisse, die ermittelt wurden, können auf dem Smartphone des Nutzers orts- und zeitgebunden gespeichert werden.

Wie funktioniert die Funkloch-App?

Da die Erfassung der Daten unabhängig von der Netzverfügbarkeit ist, findet sie auch in einem Funkloch statt. Die Übermittlung der Daten findet dann statt, sobald wieder eine ausreichende Datenverbindung vorhanden ist. Während der Datenerfassung durch die App können auf dem Smartphone parallel andere Anwendungen ganz normal genutzt werden. Die Erfassung läuft im Hintergrund und muss aktiv beendet werden. Sobald die Netzerfassung beendet wurde, werden die Daten auf dem Endgerät gespeichert und an die Breitbandmessung übermittelt.

Was ist die Funkloch-Karte?

In der Funkloch-Karte wurden nun die Ergebnisse dieser Messungen abgebildet. Die Karte ist dabei in unterschiedliche Waben unterteilt, die sich wiederum in neun Zoomstufen verändern lassen. Einzelne Netzwerkbetreiber (Telekom, Telefónica oder Vodafone) lassen sich mit einer Filterfunktion ebenso auswählen wie bestimmte Zeiträume (3 Monate, 6 Monate, 12 Monate oder 24 Monate) und die Netzwerkabdeckung (kein Empfang, 2G, 3G oder 4G). Je nachdem, welcher Filter ausgewählt wird, verändert sich die Einfärbung der Waben entsprechend. Durch die Filterfunktion ist die Karte übersichtlich und die Ergebnisse der Messung lassen sich auf einen Blick ablesen. Die Karte gibt allerdings unter Umständen keine exakte Auskunft über die Netztechnologien eines Netzbetreibers, die lokal verfügbar sind, da die Messpunkte mit den eigenen Endgeräten und Mobilfunkverträgen der Nutzer erzeugt wurden.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


zwei + 11 =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Unlimitiertes Datenvolumen – der „Freenet FUNK unlimited“-Tarif

Unlimitiertes Datenvolumen

Der „Freenet FUNK unlimited“-Tarif

Freenet FUNK bietet mit dem unlimited Tarif unlimitiertes LTE-Datenvolumen für 99 Cent pro Tag. Der Tarif wird über eine App gesteuert und kann täglich gekündigt oder gewechselt werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, den Tarif bis zu 30 Tage pro Jahr zu pausieren. […]

Avast und AVG – Sicherheitslücke in Anti-Virenprogrammen entdeckt

Avast und AVG

Sicherheitslücke in Anti-Virenprogrammen entdeckt

Sicherheitsexperten entdeckten in den Anti-Virenprogrammen Avast und AVG eine zehn Jahre alte Sicherheitslücke. Nutzer, die nur selten mit dem Internet verbunden sind, sollten die installierte Version überprüfen und gegebenenfalls das herausgegebene Patch installieren. […]

Achtung Betrug - Angebliche Anrufe von Europol und Interpol auf dem Handy

Achtung Betrug

Angebliche Anrufe von Europol und Interpol auf dem Handy

Vermehrt erhalten Handybesitzer englischsprachige Anrufe, die angeblich von den Polizeibehörden Europol oder Interpol kommen. Inzwischen werden auch vermehrt Anrufe in deutscher Sprache vorgenommen. Die Täter behaupten meist, den Betroffenen seien persönliche Daten gestohlen worden und Kriminelle würden diese Daten nutzen, um Straftaten zu begehen. […]