Gut gewählt – Preisvergleich der Inland-Telefonauskunft im Telespiegel

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Die Telefonnummer des Zahnarztes, des Kartenvorverkaufs oder der Mutter von Daniels Schulfreund, viele Nummern sind nicht geläufig und müssen vor einem Anruf herausgefunden werden. Entweder behilft sich der Suchende mit einem Telefonbuch in der klassischen Papier-Form oder er wählt die moderne Art, mit einem Telefonverzeichnis auf CD-ROM. Doch was tun, wenn beides nicht zur Hand oder nicht aktuell ist oder spezielle Angaben gesucht werden? Klar, die Telefonauskunft anrufen! Das ist nicht so günstig, aber bequem und in dieser Lage äußerst hilfreich. Sogar wenn nur eine Rufnummer bekannt ist und der dazu gehörige Name oder die Adresse gesucht wird. Das ist nämlich seit einiger Zeit ebenfalls möglich und nennt sich Inverssuche. Auch über Faxnummern, Handy-Nummern und viele andere nützliche Dinge weiß die Telefonauskunft Bescheid. Inzwischen ist das Spektrum der Telefonauskünfte nämlich fast ebenso breit wie das der Gouda-Sorten an der Käsetheke.

Die Zeiten, in denen unter der Rufnummer 118 ein Service der Deutschen Post hilfreiche Antworten ausschüttete, sind schon lange vorüber. Inzwischen ist ein breiter Markt entstanden und das ist auch gut so, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Seit die Anbieter günstiger Zugriff auf die Teilnehmerdaten der Deutschen Telekom bekommen, sind auch die Preise für die Kunden gefallen, zumindest bei einigen Anbietern. Deshalb lohnt sich ein Preisvergleich, wenn eine Information bei einer Telefonauskunft erfragt werden soll. Welchen Anbieter man letztendlich wählt, ist dann jedoch auch eine Geschmackssache.

Erst einmal ist entscheidend, ob ein persönlicher Kontakt erwünscht ist oder ein sprachgesteuerter Dienst ausreicht, nämlich ob ein Operator oder ein Computer die Anfrage entgegennehmen soll. Bei der letzten Variante empfiehlt sich, besonders deutlich zu sprechen, um nervige und langwierige Nachfragen zu vermeiden. Wird die Anfrage länger dauern oder sind gewünschten Antworten voraussichtlich in wenigen Sekunden zu erhalten? Das ist auch entscheidend für den Gesamtpreis des Gesprächs. Die meisten Anbieter rechnen in einem Minutentakt ab (60/60), doch manche offerieren günstigere Taktungen. Wenn also nicht nach einem Hans Müller in Berlin, sondern nach einer Beate-Michaela Wichteldonner in Hintertupfdorf gesucht wird, ist das Risiko gering, dass mehrere Suchergebnisse ausgeschüttet werden und das Gespräch deshalb länger dauert.

Einige Anbieter berechnen nicht nur einen Auskunftspreis, sondern auch eine Gebühr pro Verbindung. Die kommt dann zu dem entsprechend der Dauer des Gesprächs berechneten Preis hinzu. Ärgerlich ist das, wenn nicht nur eine Auskunft, sondern mehrere erforderlich sind, der Anbieter aber nur eine begrenzte Anzahl Anfragen pro Verbindung zulässt. Möchte man beispielsweise ein Klassentreffen organisieren und benötigt deshalb die Telefonnummern von fünfundzwanzig Personen, der Anbieter beantwortet aber pro Verbindung nur drei Anfragen und verlangt eine Verbindungsgebühr, kann das Klassentreffen schon im Vorfeld richtig teuer werden.

Wie günstig, man kann sich von dem Auskunftsdienst gleich durchstellen lassen. Aber Vorsicht, wer sich zu dem gewünschten Gesprächspartner weitervermitteln lässt und glaubt, das folgende Gespräch würde zu einem normalen Festnetzpreis geführt werden können, ist im Irrtum. Weitervermittelte Verbindungen zu Teilnehmern in dem deutschen Festnetz oder einem Mobilfunknetz sind teurer, als würde die Verbindung selber gewählt.

Sind alle Faktoren geklärt, kann ein Preisvergleich vorgenommen und der entsprechend günstigste Anbieter ausgewählt werden. Das ermöglicht die überarbeitete und ergänzte Telespiegel-Seite für den Preisvergleich der Telefonauskunft für das Inland. Dort wurden Dienste und Preise unterschiedlicher Anbieter transparent gegenübergestellt. Und daraus ist auch zu erkennen, dass die bekanntesten mal wieder nicht die günstigsten sind, obwohl sie in etwa die selben Leistungen bieten wie ihre Wettbewerber. Auch kommen Handy-Nutzer in diesem Preisvergleich auf ihre Kosten, haben sie doch das Problem, dass die meisten Telefonauskünfte aus Mobilfunk-Netzen nicht erreichbar sind. Kurzum, bevor das nächste Mal einfach eine Telefonauskunft angerufen wird, deren Rufnummer sich dank der Werbung melodisch eingeprägt hat, empfiehlt sich der Besuch dieser telespiegel-Seite.

Weitere Informationen

Dt. Telekom – Tarife und Anschluss
Arcor – Tarife und Anschluss
Buchstabieralphabet – Telefonalphabet
Vorwahlnummern im Handynetz
Ortsvorwahl AVON
Netzbetreiber-Kennzahlen
Call-by-Call im Festnetz
Kostenlose Online-Telefonauskunft

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