skyDSL sucht neuen Partner – DSL per Satellit soll nicht eingestellt werden

skyDSL sucht neuen Partner - DSL per Satellit soll nicht eingestellt werden

Nicht überall ist ein schneller Internetanschluss auf Basis der Breitbandtechnik verfügbar. Die DSL-Landkarte hat nämlich noch einige weiße Flecken. Insbesondere in ländlichen Gegenden verwenden etliche Nutzer ihren Telefonanschluss zur Datenübertragung und erreichen damit maximal 128 kbit/s (ISDN mit Kanalbündelung). Für größere Downloads und diverse multimediale Anwendungen, noch nicht einmal für die Internettelefonie ist diese Bandbreite befriedigend. Ein weiteres Problem haben Vielsurfer durch die mangelnde Verfügbarkeit einer günstigen Flatrate für die Internetnutzung (siehe Analog- und ISDN-Flatrate). Da liegt es nahe, nach DSL-Alternativen zu suchen.

Eine solche Alternative kann DSL per Satellit sein. Mit hoher Geschwindigkeit werden Daten aus dem Internet über einen Satelliten auf den Computer des Nutzers übertragen. DSL per Satellit ist flächendeckend verfügbar und wird auch von der TELES AG unter dem Namen skyDSL angeboten. Erst kürzlich wurden die Tarife verändert und sind nun günstiger, einfacher, kundenfreundlicher. Neue Möglichkeiten eines Rückkanals kamen hinzu und kürzlich wurde sogar angekündigt, bald eine Zwei-Wege-Lösung anzubieten (telespiegel-News vom 04.09.2007). Nun kursieren Gerüchte um eine Einstellung des Produkts skyDSL. Interessenten und Bestandskunden werden unruhig.

Doch die Sorge der Verbraucher sei unbegründet, wird in einer Mitteilung der TELES skyDSL GmbH klar gestellt. Zwar werde sich die TELES AG zum Jahreswechsel aus dem Engagement in Bereich skyDSL zurückziehen, das Produkt solle aber weiterhin bestehen. Sowohl das skyDSL-Team als auch das Management bleibe unverändert. Und der technische Dienstleister Eutelsat habe signalisiert, die Zusammenarbeit ebenfalls nicht beenden zu wollen. Es werde lediglich nach einem neuen Partner für skyDSL gesucht. Für die Kunden werde sich also nicht viel ändern und skyDSL könne auch weiterhin verwendet werden. Ob diese Aussage zu sehr von der Hoffnung geprägt ist, wird die Zukunft zeigen.

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