Handy nach dem Baukastenprinzip – modu bald auch in Europa erhältlich

modu

Die Idee ist ebenso simpel wie logisch. Ein kleines, leichtes Mobiltelefon, das zunächst nur die Grundfunktionen beherrscht und von seinem Benutzer nach dessen Bedarf aufgerüstet werden kann. Mit seinem Modell namens modu hat der gleichnamige israelischen Handy-Herstellers dieses Konzept umgesetzt. Das Herzstück ist das Basishandy. Mit 72,1x 37,6 x 7,8 mm ist dieses Tribandhandy etwa nur so groß wie eine Scheckkarte und ist mit rund 40 Gramm laut Hersteller das leichteste Handy der Welt. Das wurde sogar in dem Guinness Buch der Rekorde festgehalten.

In seiner Basisversion beherrscht das Modu die Grundfunktionen eines modernen Mobiltelefons, wie Telefonie- sowie SMS-Funktion, Telefonbuch, Multimediaplayer, Alarmfunktion, Kalender, hat einen 2GB-Speicher, einen MiniUSB-Steckplatz und Bluetooth. Das Handy ist mit einem OLED-Display und mit einem 7-Tasten-Keypad ausgerüstet. Laut Hersteller hält der Akku Standby 100 Stunden, etwas mehr als 2 Stunden bei Telefonaten und 8 Stunden in dem Musikplayermodus.

Das Grundmodul kann mit diverse Zusatzmodulen aus der reichhaltigen Ausstattung für das modu ausgerüstet werden. Dazu gehören auch Hüllen, die das Handy nicht nur mit einem anderen Aussehen, sondern auch mit neuen Funktionen versehen können. Das Handy mit dem Baukasten-System und seine Erweiterungen werden zunächst in dem Heimatland des modu, in Israel angeboten. Noch in diesem Jahr soll der Vertrieb auch auf Europa, Südostasien und Südamerika ausgeweitet werden. Zum Marktstart kostet das Basishandy umgerechnet etwa 90,- €.

Update vom 20.08.2009

Angaben der Technik-Seite Pocket-lint.com zufolge hat der Herstellers bereits den Nachfolger, das Modu 2, angekündigt. Es soll über ein Touchscreen verfügen und schnelle Datenübertragung in den UMTS-Netzen ermöglichen. Der Marktstart sei für das Jahr 2010 vorgesehen, unter anderem in West-Europa.

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