Fax-Spam – Bundesnetzagentur veranlasst Abschaltung von Rufnummern

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Die Abschaltung von insgesamt 59 Ortsnetzrufnummern wurde jetzt durch die Bundesnetzagentur veranlasst. Dabei handelt es sich um solche Rufnummern, die laut Pressemitteilung der Bundesnetzagentur, für einen massigen Versand von Werbefaxen verantwortlich sind. Viele Beschwerden von Verbrauchern führten dazu, dass der Bundesnetzagentur die genauen Netzrufnummern bekannt wurden. In den Werbefaxen wird beispielsweise für den Ankauf von gebrauchten Kraftfahrzeugen geworben. Unter anderem wird in einem solchen Fax damit geworben, das eigene Fahrzeug kostenfrei anbieten und veräußern zu können. Auf dem Fax werden dabei stets erfundene Firmenbezeichnungen angegeben.

Die Bundesnetzagentur ordnet die Abschaltung der Rufnummern an

Durch zahlreiche Hinweise und Beschwerden von Verbrauchern, hat die Bundesnetzagentur bereits in der Vergangenheit mehrmals die Abschaltung solcher Kontaktrufnummern angeordnet. Nun gelang es der Bundesnetzagentur mit Hilfe eines Verbrauchers, die betreffenden Rufnummern zu ermitteln. Der Verbraucher richtete auf seinem Faxanschluss eine kostenpflichtige Fangschaltung ein. Diese ermöglichte, dass durch den Empfang der unerwünschten Werbefaxe auch die einzelnen Ursprungsnummern herausgefunden werden konnten.

Die abgeschalteten Rufnummern

Die Bundesnetzagentur hat auf ihrer offiziellen Website die betreffenden Rufnummern aufgelistet. Sie sind dort für jeden Verbraucher frei einsehbar. Sollten Verbraucher weiterhin von dem Fax-Spam durch diese oder andere Nummern betroffen sein, können sie sich direkt an die Bundesnetzagentur wenden. Denn bei den Ermittlungen ist die Bundesnetzagentur stets auf die Mithilfe der Verbraucher angewiesen.

Die Bundesnetzagentur kann nur gegen Nummern aus Deutschland vorgehen

Problematisch ist jedoch, dass es der Bundesnetzagentur ausschließlich gestattet ist, gegen Rufnummern aus Deutschland vorzugehen. Häufig stammen die, für Werbefaxe verwendeten Rufnummern, jedoch aus dem Ausland. Bei vielen Faxen ist zudem kein Absender zu erkennen.

Das können Verbraucher gegen den Fax-Spam unternehmen

Verbraucher, die von einem massiven Fax-Spam betroffen sind, sollten sich umgehend an die Bundesnetzagentur wenden und dies melden. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, die Verbindung des Faxgerätes zu bestimmten Zeiten zu trennen. So kann zum Beispiel zumindest über Nacht kein Fax-Spam erfolgen. Es ist zudem möglich, auf dem Fax bestimmte Rufnummern gezielt zu blockieren, so dass von dieser Nummer kein Fax mehr empfangen wird. Verbraucher können außerdem einstellen, dass sie ein Fax auf dem PC empfangen. So kann genau sortiert und gefiltert werden, welche Faxe wirklich ausgedruckt werden sollen.

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