Musik-Streaming-Dienste – Vergünstigungen von Mobilfunkanbietern

Musik-Streaming-Dienste - Vergünstigungen von Mobilfunkanbietern

Musik-Streaming-Dienste verzeichnen seit einigen Jahren steigende Nutzerzahlen. Sie ersetzen manchem Kunden den Kauf von CDs und MP3-Dateien. Unterwegs oder zuhause greifen sie statt dessen mit ihren stationären oder mobilen Endgeräten über ihre Internetverbindung auf Online-Musikarchive zu. Dort gibt es eine oft riesige Auswahl von Genres, Künstlern und mehreren Millionen Titeln. Nutzer können diese Musik nahezu uneingeschränkt hören und sich selber Archive zusammenstellen, meistens gegen eine pauschale monatliche Grundgebühr. Mit der entsprechenden App des Anbieters sind Streaming-Dienste wie Spotify, Napster, Rdio und Simfy ebenfalls auf dem Smartphone verwendbar. Bestenfalls können die Titel auf dem Smartphone gespeichert und unterwegs auch ohne bestehende Datenverbindung gehört werden. Die deutschen Mobilfunknetzbetreiber sind dazu übergegangen, mit den Musikstreaming-Diensten zu kooperieren. Sie bieten den Dienst in Verbindung mit ihren Mobilfunktarifen zu günstigeren Konditionen an.

Die Telekom bietet die „Music Streaming Option„ Spotify Premium an. Für junge Leute bis 25 Jahre sowie Studenten bis 29 Jahre ist sie unter bestimmten Umständen 24 Monate kostenlos erhältlich. Für andere Telekom-Kunden kostet Spotify Premium nach einem Testmonat monatlich 9,95 €, regulär monatlich 9,99 €. Das für den Streaming-Dienst verwendete Datenvolumen berechnet der Mobilfunkanbieter nicht zusätzlich.

Kunden von o2 erhalten über das Bonusprogramm o2 more den Dienst von napster für monatlich 7,99 €. Normalerweise kostet die Napster Music-Flatrate + Mobile monatlich 9,95 €. Auch bei diesem Dienst gibt es einen Testmonat. Das Angebot einer Musikflatrate von Napster zu einem o2 Mobilfunktarif gibt es seit dem 27. November 2013. Der für das Musik-Streaming benötigte Datenverkehr wird vollständig über den o2 Datentarif abgerechnet, es gibt von o2 kein zusätzliches oder gar enthaltenes Datenvolumen.

Auch Vodafone startete am ein solches Angebot in Kooperation mit dem Musik-Streaming-Dienst AMPYA, nämlich am 28. November 2013. Normalerweise kostet AMPYA Premium+ monatlich 9,99 €. Diesen Preis verlangt auch Vodafone. Allerdings zahlen Kunden bis 25 Jahre sowie für Schüler und Studenten bis 30 Jahre nichts. Zudem spendiert Vodafone Nutzern dieses Angebots monatlich 500 MB zusätzliches Datenvolumen. Auch AMPYA Premium+ kann im ersten Monat gratis getestet werden.

Bestandskunden von E-Plus und Kunden der E-Plus-Marke BASE können seit dem 01. April 2013 die „Musik Flat MTV Music„ von Rhapsody bekommen. Der Musik-Streaming-Dienst kostet nach einem Probemonat regulär monatlich 9,95 €. Für Kunden von E-Plus und von BASE mit dem Tarif Internet Flat plus oder BASE all-in plus ist er kostenlos. Das verwendete Datenvolumen wird allerdings mit dem der mobilen Internet-Flatrate verrechnet.

Weitere Informationen

Tarife für das Smartphone

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Digitale Steuerbescheide ab 2026 – Papier nur auf Wunsch

Digitale Steuerbescheide ab 2026

Papier nur auf Wunsch

Ab 2026 werden Steuerbescheide in Deutschland in der Regel nur noch digital bereitgestellt. Papier gibt es nur auf Wunsch. Was bedeutet das für Bürgerinnen, Bürger und Kanzleien? Hier erfährst du verständlich, was sich ändert – und wie du dich vorbereitest. […]

Scheinbarer App-Zwang – congstar wegen Irreführung verurteilt

Scheinbarer App-Zwang 

 congstar wegen Irreführung verurteilt

Die Telekom-Tochter congstar behauptete, ihr Online-Kundencenter werde 2025 abgeschaltet – und drängte damit Kunden zum App-Download. Doch das stimmte gar nicht. Ein Gerichtsurteil deckt nun auf, wie weit der vermeintliche App-Zwang wirklich ging. […]

Urteil – Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Urteil 

 Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Das Oberlandesgericht Bamberg hat in seinem Urteil entschieden, dass die Sperrung mehrerer Social-Media-Kanäle eines Influencers durch eine Plattformbetreiberin nicht ohne Weiteres zulässig ist. Insbesondere stellte das Gericht fest, dass die bloße Weiternutzung eines weiteren Kanals keine automatisierte Umgehung der Sperrmaßnahme darstellt. […]

United Internet & 1&1 - Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet & 1&1

Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet bündelt seine Telekommunikationsaktivitäten und verkauft die Netztochter 1&1 Versatel konzernintern an die 1&1 AG. Für Endkunden bleiben die bekannten Marken wie 1&1, IONOS, GMX oder WEB.DE bestehen. Der Artikel erklärt verständlich, welche Produkte die Unternehmen anbieten und was der mögliche Verkauf der Domain-Handelsplattform Sedo bedeutet. […]

Kritische Chrome-Lücke – Google veröffentlicht Notfall-Update

Kritische Chrome-Lücke

Google veröffentlicht Notfall-Update

Eine Chrome-Schwachstelle wurde aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Google hat mittlerweile ein Notfall-Update bereitgestellt, das dringend installiert werden sollte. Chrome-Nutzer müssen ihren Browser neu starten, um das Update zu aktivieren. […]