SMS im Festnetz – SMS-Service jetzt auch für Arcor ISDN-Kunden

SMS im Festnetz - SMS-Service jetzt auch für Arcor ISDN-Kunden

Oft reichen 160 Zeichen aus, um etwas mitzuteilen. Das zeigt die große Resonanz auf die SMS-Angebote der Mobilfunk-Betreiber. Im letzten Jahr wurden deutschlandweit 23,6 Milliarden Kurzmitteilungen (SMS) verschickt, teilte der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) mit. Die Tendenz ist steigend und die SMS ist kein Privileg der Handy-Nutzer. Auch über zum Beispiel Gratis-SMS-Dienste in dem Internet und von Festnetz-Anschlüssen können die beliebten Kurzmitteilungen versendet werden. Die Deutsche Telekom ermöglicht das ihren Kunden schon länger, jetzt können auch Arcor-Kunden von ihrem Anschluss aus „simsen„.

Eine SMS im Festnetz zu verschicken ist genauso einfach wie der Versand von einem Handy. Wichtig für den Versand und den Empfang ist, dass die Rufnummernanzeige (CLIP-Funktion) an dem Anschluss aktiviert ist und das Endgerät den Versand von Kurzmitteilungen ermöglicht. Außerdem muss in dem Menü des Festnetz-Telefon die Nummer der Kurzmitteilungs-Zentrale gespeichert werden, die von dem Anbieter abhängig ist. Im Falle der Arcor-Kunden lautet diese 09003266900, die Nummer des SMS-Server der Dortmunder Materna Information & Communications, der übrigens auch von T-Com-Kunden genutzt werden kann. Kunden mit einem Arcor ISDN-Anschluss können so ausgerüstet SMS an Empfänger mit deutschen Mobilfunk-Anschlüssen, an eMailadressen und Teilnehmer in dem deutschen Festnetz senden. Kann das Telefon eines Festnetz-Kunden keine SMS empfangen oder ist der Anschluss noch nicht für den SMS-Dienst freigeschaltet, wird ihm die Kurzmitteilung als Sprachnachricht zugestellt. Der Nachtruhe zuliebe erfolgen die Zustellversuche jedoch nur zwischen 07 Uhr und 23 Uhr. Kurzmitteilungen, die in diesem Zeitraum als Sprachnachricht verschickt werden, erhält der Empfänger also erst am nächsten Morgen. Ist der Empfänger nicht erreichbar, versucht das System 48 Stunden lang in einem bestimmten Rhythmus, die Nachricht zuzustellen.

Arcor ISDN-Kunden müssen sich für diesen Dienst nicht bei ihrem Anbieter anmelden. Es reicht aus, eine Kurzmitteilung zu versenden, um den Dienst zu aktivieren. Die Abrechnung der verschickten Nachrichten erfolgt über die Telefonrechnung, der Empfang einer SMS (außer Premium-SMS) ist selbstverständlich kostenfrei. Für den Versand einer Kurzmitteilung an einem Arcor-Telefonanschluss in das deutsche Festnetz fallen 9 Cent an. Wird die Kurzmitteilung an einen Handy-Kunden in dem Inland verschickt, kostet sie 17 Cent. Es können auch aneinandergekettete Kurzmitteilungen verschickt werden. Dann werden bis zu vier SMS miteinander verbunden und ab dem zweiten SMS-Teil weniger, nämlich jeweils 8 Cent beziehungsweise 16 Cent berechnet.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Samsung

Das Samsung Galaxy S23

Neues Smartphone vermutlich deutlich teurer

Am 1. Februar stellt Samsung das Galaxy S23 vor. Bereits jetzt wird viel über die neuen Flaggschiffe spekuliert. Sicher scheint eine Preiserhöhung der Modelle, um mehr als 100 Euro zu sein. Bereits nach wenigen Monaten könnten Kunden jedoch ein Schnäppchen machen. […]

Die Deutschlandticket-App – Ticket kann jetzt per App vorbestellt werden

Die Deutschlandticket-App

Ticket kann jetzt per App vorbestellt werden

Ab sofort kann die Deutschlandticket-App in den App-Stores für iOS und Android heruntergeladen werden. Der digitale Fahrschein, der deutschlandweit gilt, kann über die Anwendung allerdings bisher nur vorbestellt werden, wann genau das Ticket auch genutzt werden kann, ist noch nicht klar. […]

Jahresbericht 2022 - Viele Beschwerden zu Rufnummernmissbrauch

Jahresbericht 2022

Viele Beschwerden zu Rufnummernmissbrauch

Die Bundesnetzagentur erhielt im Jahr 2022 insgesamt 150.363 schriftliche Beschwerden wegen Rufnummernmissbrauchs, SMS-Spam und Werbe-Faxe. Das Beschwerdeaufkommen verbleibt damit auf einem ähnlich hohen Niveau wie in den Vorjahren. […]