Internetnutzung – Verhältnis zwischen Frauen und Männern jetzt nahezu ausgewogen

Fast so viele Frauen wie Männer sind online

Es ist nicht lange her, da gab es bezüglich der Internetnutzung in Deutschland erheblichere Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Noch vor zwei Jahren verwendeten vor allem Männer das Internet. Nur 60 Prozent der Frauen waren in dem Internet unterwegs. Heutzutage sind es laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom 71 Prozent. Damit liegt der Anteil der weiblichen Internetnutzer nahezu ebenso hoch wie der männlicher Internetnutzer. Von denen gehen 73 Prozent online. Auch verbringen Männer mit durchschnittlich 146 Minuten pro Tag fast ebenso viel Zeit in dem Internet wie Frauen. Das World Wide Web ist also keine Männerdomäne mehr. Bei näherer Betrachtung lassen sich dennoch Unterschiede feststellen, beispielsweise in der Art der Internetnutzung. Vier von fünf Internetnutzerinnen sind in Online-Communitys angemeldet, aber nur drei Viertel der männlichen User. Noch deutlicher wird der Unterschied in den jüngeren Altersgruppen. Auch bei den Vorlieben bezüglich des Gaming gibt es große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer spielen öfter Actionspiele, wie beispielsweise Egoshooter, als Frauen. Die weiblichen Nutzer interessieren sich mehr für virtuelle Welten und Social Games.

Auch die Möglichkeit des Einkaufs über das Internet (Online-Shopping) wird von mehr Frauen als Männern genutzt. Frauen kaufen zudem wesentlich mehr Bekleidung online, während die männlichen Onlineshopper insbesondere Elektronikgeräte, Computer und Videospiele erwerben. Hightechgeräte zu besitzen ist ohnehin eher eine Vorliebe der Männer. Es besitzen wesentlich mehr Männer einen PC und ein Mobiltelefon als Frauen.

Angesichts der hohen Beteiligung der Frauen an dem Internet ist es eher erstaunlich, dass sich offenbar nur wenige Frauen für die Technik der virtuellen Welt interessieren. Nur 18,4 Prozent der Studienanfänger in dem Fachbereich Informatik und 9,8 Prozent in dem Bereich Elektronik sind weiblich. Auch sind die IT-Berufe mit nur 9 Prozent durch Frauen besetzt.

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