Test – welche Smartphones wirklich gut sind

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Smartphones sind sehr teuer. Speziell die Premiumklasse ist für viele Nutzer längst außer Reichweite. Doch nicht immer muss es ein teures Gerät von Apple oder Samsung sein. Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 11/2018 Dutzende von Smartphones bewertet und kommt zu teilweise überraschenden Ergebnissen. An der Spitze der Top-Modelle steht jedoch ein bekanntes Premium-Gerät: das Samsung Galaxy Note 9. Es erreicht nicht nur im direkten Vergleich mit dem iPhone XS und XS Max mit 1,8 gegenüber 2,3 und 2,5 die bessere Note, sondern führt auch die Liste aller Geräte an. Die beiden Apple-Geräte hingegen erhielten nur ein „Ausreichend“ bei der Netzempfindlichkeit und der Stabilität (Falltest). Die Bewertung der Stabilität führte sogar zu einer Abwertung.

Test aktueller Handys – Samsung klar vorn

Die Experten testeten unter anderem Handhabung, Stabilität, Akkulaufzeit, Kamera, Ortung und Navigation, Musikplayer sowie Internet und PC und natürlich das Telefonieren. Als klarer Sieger der diesjährigen Modelle geht Samsung hervor. Mit dem Gesamtsieger Galaxy Note 9 und Galaxy S9 Duos sowie S9+ Duos beansprucht das Unternehmen die drei Spitzenplätze. Es folgen das iPhone XR sowie die Handys Huawei P20/P20 Pro, LG G7 ThinQ und One Plus 6. Das Apple iPhone XS Max erhielt trotz der Abwertung durch die nur ausreichende Stabilität insgesamt noch eine 2,3.

Erstaunlich ist, dass beim iPhone die Telefonfunktion und der Akku nur ein „Befriedigend“ erhielten, bei der Telefonfunktion liegen insbesondere Samsung und Huawei mit ihren Geräten vorn. Am Ende der Skala erhielten die beiden Alcatel-Geräte 3C und 1X sowie das Gigaset GS100 nur ein „Ausreichend“. Das Gigaset fiel zudem mit dem einzigen Mangelhaft in einer Teilbewertung bei den neuen Geräten auf: für die Kamera. Erfreulicherweise schafften auch günstige Handys eine insgesamt gute Bewertung: das Honor 10 (380 Euro), Motorola Moto G6 Plus (281 Euro), Samsung Galaxy A8/A8 Plus (241 Euro/273 Euro), das Sony Xperia XA2 und XA2 Ultra (295 Euro/380 Euro) sowie das Samsung Galaxy J6 (185 Euro).

Test: Alte Smartphones sind nicht schlechter

Die Bewertung der Experten lassen Modelle der beiden Vorjahre „nicht alt aussehen“. Im Gegenteil. Das iPhone 8 Plus und die Samsung Galaxy S7 und A5 schafften eine Bewertung knapp unter 2,0 und sind bei deutlich günstigeren Preisen mehr also nur konkurrenzfähig mit aktuellen Geräten. Auch das iPhone 8, das Blackberry DTEK60 und das LG G6 schafften mit einer 2,0 eine im Vergleich hervorragende Wertung. Bei allen diesen Vorjahresmodellen gab es insgesamt sogar weniger Detailergebnisse mit einem „Befriedigend“, sodass die getesteten Punkte in der Breite auf einem ausgeglicheneren Niveau sind.

Diese Tendenz zeigt sich auch bei den Siegern der Kategorie der Jahrgänge 2014/2015. Auch hier liegen Samsung mit dem Galaxy S4 und dem Galaxy S5 sowie Apple mit dem iPhone 6 Plus und 6s Plus vorn. Samsung schaffte jedoch mit weiteren vier Geräten eine Bewertung unter 2,0: Galaxy Note Edge, Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge.

Top-Marken dominieren Smartphone-Test

Insgesamt gehen Apple und ganz besonders Samsung als klare Sieger aus dem Smartphone-Test hervor. Das Gesamtpaket schaffte hier bei den Top-Modellen auch die besten Noten. Dahinter zeigt, sich, dass Qualität nicht teuer sein muss. Im preislichen Mittelklassesektor gibt es eine Vielzahl von vergleichsweise günstigen Modellen, die bei der Bewertung ein „Gut“ erzielten und technisch nicht allzu viel Abstand zu den Spitzenmodellen haben. Besonders unter den älteren Geräten gibt es außerdem Premium-Smartphones zu sehr günstigen Preisen. Einen Aspekt sollten Interessierte jedoch beachten: Nicht bei allen Geräten wird das Betriebssystem langfristig mit Updates versorgt. Wer ein älteres Top-Modell kauft, sollte sich vorher über die Supportdauer für das Betriebssystem informieren.

In den Einzelwertungen geigt sich, dass trotz Verbesserungen die Kameras noch immer nicht Spitzenklasse sind. Stiftung Warentest vergab kein „Sehr gut“, dafür aber dutzende Male ein „befriedigend“ oder ein „ausreichend“, häufig führte diese Funktion zur Abwertung. Ebenfalls kritische Teilpunkte sind laut Experten die Sprachqualität/Netzempfindlichkeit und die Akkulaufzeit.

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